SchlagwortLager

Zugprüfmaschine – Ermittlung von mechanischen Werkstoffeigenschaften

Eine Zugprüfmaschine wird zur Werkstoffprüfung und zur Ermittlung von mechanischen Werkstoffeigenschaften verwendet. Dabei sind die zwei wesentlichen Messgrößen die Länge und die Kraft sowie die Längenänderung unter der einwirkenden Kraft. Daneben können die Temperatur und andere Messgrößen erfasst und zur Länge oder auch Kraft ins Verhältnis gesetzt werden.

Man hat auch die Möglichkeit, eine Zugprüfmaschine vielfach zur Qualitätssicherung und Designvalidierung von Baugruppen, Werkstücken oder kompletten Produkten einzusetzen.zugpruefmaschine_

Zugfestigkeit

Die bekannteste und wahrscheinlich ebenso älteste Anwendung der Zugprüfmaschine ist das Ermitteln der Zugfestigkeit an Materialien. Bei der Zugfestigkeit als Werkstoffeigenschaft wird die höchstmögliche mechanische Zugspannung beschrieben, als Kraft je Flächeneinheit. Die Maßeinheit dafür sind MegaPascal (MPa) oder Newton pro Quadratmillimeter (N/mm²). Vereinfacht wird zum Teil ebenso lediglich die maximale Zugkraft angegeben, ohne Bezug auf die entsprechende Fläche, sofern die Proben ähnlich sind oder vergleichende Messungen stattfinden. Zumeist sind die zugehörigen Prüfnormen bei der Werkstoffprüfung für verschiedene Materialgruppen ausgelegt. Bei weltweit harmonisierten Stahl-Normen wird statt der Zugfestigkeit häufig die Bezeichnung Streckgrenze eingesetzt.

Bruch- und Druckfestigkeit

Nicht nur die Zugfestigkeit, auch die Druck- oder Bruchfestigkeit wird zur Beschreibung der Werkstoffeigenschaftenherangezogen. Das gilt vor allem bei Materialien, deren Probekörper keineswegs gezogen (beispielsweise Tabletten oder Pellets) oder deren gewöhnlicher Einsatz eine Prüfung auf Brechen nahegelegt wird (zum Beispiel Solarzellen oder Glasscheiben). Korrekterweise muss man bei der Art der Geräte von der einachsigen Druck- sowie Zugprüfmaschine sprechen. Auch werden zerstörende Biegeversuche zum Prüfen von duroplastischem oder thermoplastischem Kunststoff mit Verstärkung laut DIN EN ISO 14125 oder DIN EN ISO 178 verwendet. Die Scherfestigkeit der zwei miteinander verbundenen Materialien wird aufgrund eines kontinuierlichen Kraftanstiegs bis hin zu dem Bruch der Verbindung getestet.

Kraft-/Weg-Prüfung

Mit einer Zugprüfmaschine werden während der Kraft-/Weg-Prüfung die Weg- und Kraftmesswerte zeitsynchron erfasst und grafisch als Diagramm dargestellt. Neben der typischen Zug- oder Druckprüfung mit linearen Kennlinien sowie dem Ermitteln der Federkonstante werden ebenso nichtlineare Kurvenverläufe mit der Hysterese aufgezeichnet. Mithilfe der für Schalter und Tasten klassischen Kraft-Weg-Kurven lassen sich Akzeptanzkriterien für elektromechanische Bauteile entsprechend definieren und haptische Sinneswahrnehmungen objektivieren. Bei den Prüfungen werden teilweise ebenso zusätzlich elektrische Messwerte oder Schaltzustände zeitsynchron zu diesen Kraft-Weg-Werten aufgezeichnet und elektromagnetische Bauteile bei dem Test angesteuert.

Haltekraft, Haftkraft und Reibekraft

Ein anderer Einsatzbereich der Zugprüfmaschine ist das Ermitteln der Haftkraft, Haltekraft und der Reibkraft bei den Verbindungselementen. Die erforderliche mechanische Funktion der Elemente wird hauptsächlich durch die Kraft bestimmt. Beim Erfassen der Haftkraft wird die Kraft auf eine Linie oder Fläche bezogen. Zum Ermitteln der Gleit- und Haftreibung wird eine Vorrichtung auf der Basistraverse von der Zugprüfmaschine angebracht und eine nach ISO 8295 oder DIN 53375 genormte Auflage über die Fläche gezogen, welche zu prüfen ist.

Klicken Sie weiter: http://mpk-ludwig.de/de/Zugpruefmaschinen

Klassische und automatisierte Kleinteilelager

Kleinteile nehmen nicht viel Platz weg. Doch ein Unternehmen, das viele Kleinteile für die Produktion benötigt bzw. für die Reparatur, hat schon einen ordentlichen Umfang an Kleinteilen. Da lohnt es sich auch ein automatisches Kleinteilelager einzurichten. Was steckt dahinter? Wie funktioniert es?

Ausgeklügltes Regalsystem

In kleinen Unternehmen lohnt sich ein derartiges automatisiertes Kleinteilelager natürlich nicht. Hier werden die Kleinteile per Hand von ihrem Standort geholt und die entsprechende Menge entnommen. Doch ob nun große oder kleine Unternehmen: Kleinteile sollte man nicht unterschätzen. Denn ohne sie ist kaum etwas zusammenzubauen. Zu den Kleinteilen gehören unter anderem Schrauben und Muttern, aber auch sonstige Kleinteile. Dem Kleinteilelager ist aus diesem Grund eine doch hohe Aufmerksamkeit zu widmen, wenn es um die Planung des Betriebsablaufes geht. Entscheidend ist hier auch der Standort vom Kleinteilelager. Ist das Kleinteilelager zu weit außerhalb untergebracht, bedeutet dies lange Wege für die Beiholung der benötigten Kleinteile und damit Zeitverlust.

Einfache Beiholung und Verteilung

KleinteilelagerWährend in einem derartigen Kleinteilelager das Beiholen der Kleinteile über die Regalbediengeräte funktioniert, werden an den Kommissionierplätzen die Kleinteile auf die verschiedenen Abteilungen verteilt. Dies geschieht meist vor Produktionsbeginn und auch die komplette Arbeitszeit über,wenn an den Maschinen bzw. Handbestückungsplätzen Nachschub benötigt wird. In derartig großen Betrieben läuft die Verteilung der Kleinteile nach einem bestimmten Zeitmuster meist ab. Denn aus der Erfahrung ist klargeworden, wie lange der Vorrat an Kleinteilen an den verschiedenen Arbeits- bzw. Maschinenplätzen ausreicht bevor wieder nachgelegt bzw. nachgefüllt werden muss. Für den reibungslosen Ablauf sorgt eine Steuerungssoftware, die zu einem derartigen automatisierten Kleinteilelager ebenfalls dazu gehört. Diese kann programmiert werden, so das die entsprechenden Kleinteile frühzeitig an den Bearbeitungsplätzen sind. Dafür wird die Liste mit den benötigten Kleinteilen in das Lagerverwaltungssystem eingegben. Dieses ist meist mit dem Warenwirtschaftssystem oder dem ERP-System gekoppelt. Über das jeweilige Lagerverwaltungssystem wird and die Steuerungssoftware übermittelt welche der Behälter im Kleinteilelager an den Kommissionierplatz gebracht weden müssen. Nach der Entnahme der Kleinteile wird der Behälter vom System wieder zurückgebracht an seinen Standort.

Klassische Variante

In seiner kleinsten Ausführung sieht ein Kleinteilelager so aus, dass ein Unternehmen die verschiedenen Kleinteile in Kartons oder Kästen lagert – irgendwo in der Werkstatt oder sogar im Schrank im Büro. Ist das Unternehmen größer und werden täglich Massen an Kleinteilen benötigt für die Produktion oder Reparatur, ist ein automatisches Kleinteilelager sinnvoll. Hierbei handelt es sich um eine Form von Lager, das über ein ausgeklügeltes Regalsystem vefügt. Diese sind in einen oder in mehreren Gänge unterteilt und verfügen über ein Regalbediengerät – in jeder Gasse. Die entsprechenden Kleinteilbehälter sind auch nicht winzig, sondern schon recht groß. Zudem gehört zu einem Kleinteilelager auch immer ein oder mehrere Kommissionierplätze.

 

Sinnvolle Lagerverwaltung

LagerverwaltungOb in der Herstellung oder im Handel, ohne ein Lager geht es nicht. Doch bei einem Lager kann man vieles falsch machen, insbesondere wenn man keine vernünftige Lagerverwaltung hat. Welche Möglichkeit es bei der Verwaltung von einem Lager gibt, gerade bei Verwendung von Programmen, kann man nachfolgend erfahren.

Darum ist Lagerverwaltung sinnvoll

Wer keine Lagerverwaltung hat, läuft Gefahr schnell die Übersicht in seinem Lager zu verlieren. Diese Gefahr ist umso größer, umso mehr Produkte man lagert. Eine fehlende Übersicht ist natürlich aber nicht gut, den schließlich ist ein Lager auch mit Kosten verbunden. Wer nicht genug Waren und Produkte auf Lager hat, kann nichts verkaufen oder produzieren. Stillstand in einem Unternehmen droht und damit ein finanzieller Schaden.  Wer jetzt sein Lager nicht mit Papier verwalten möchte, der kann dieses auch über entsprechende Programme tun. Was so ein Programm kann, kann man nachfolgend erfahren.

Lagerverwaltung mit Programm

Ein Programm für die Verwaltung von einem Lager, kann vielfältige Funktionen haben. So kann man über ein solches Programm den gesamten Lagerbestand, aber auch den Ein- und Ausgang der Waren und Produkte erfassen. Dies ist gerade dann möglich, wenn man auch mit Barcodes und Erfassungen arbeitet. Letztlich kann man über ein Programm alle Waren und Produkte genau ordnen und hat stets über den Monitor eine Übersicht. Ergänzt wird die Verwaltung durch weitere Funktionen, wie die Erstellung von Aus- und Lieferscheinen und von Gefahrgutunterlagen. Mit einem solchen Programm kann man aber auch Bestellungen automatisch auslösen. Natürlich sind diese Funktionen die kurz beschrieben wurden, immer abhängig von jeweiligen Programm. Hier gibt es bei den Programmen für die Lagerverwaltung teils große Unterschiede. Diese Unterschiede machen sich aber nicht nur bei den Funktionen bemerkbar, sondern auch beim Kaufpreis. Aus diesem Grund ein kleiner Tipp dazu, man sollte vor der Anschaffung die einzelnen Programme vergleichen. Über diesen Weg kann man nicht nur die unterschiedlichen Preisklassen erkennen, sondern auch die Unterschiede bei den Funktionen. Damit kann man die Anschaffungskosten und die damit verbundenen Belastungen begrenzen.

Vorteile einer Lagerverwaltung mit Programm

Die Lagerverwaltung mit einem Programm hat zahlreiche Vorteile. EIne der Vorteile ist die papierlose Übersicht vom Lagerbestand. Zudem kann man je nach Programm auch immer gleich erkennen, wo welches Produkt lagert. Dies erleichtert die Such erheblich. Weitere Vorteile die sich aus der Verwaltung mit einem Programm ergeben, ist aber die Auslösung automatischer Bestellvorgänge und zum Beispiel die Erstellung von Lieferscheinen. Letztlich hat man durch die Lagerverwaltung den großen Vorteil, man kann die Arbeitsabläufe nicht nur vereinfachen, sondern auch Zeit, Arbeitskraft und Geld dabei noch sparen. Auch weil man seinen Lagerbestand genau steuern kann und verhindert damit eine Überlagerung von Waren und Produkten.

Lagerverwaltung - Die mobile Lagerverwaltungssoftware - Integer Solutions